Protest und Menschenkette 2019

Protest und Menschenkette 2019

Vom 15.-17. Februar 2019 findet in München die „Sicherheitskonferenz“ (SIKO) statt. Und Sicherheit könnten wir gut gebrauchen: Die Sicherheit, dass wir uns morgen noch unsere Miete leisten können, dass es keinen Krieg gibt und unsere Umwelt nicht den Bach heruntergeht. Aber um all das geht es bei der SIKO nicht. [Auszug aus dem » Aufruf 2019]

Das setzen wir dagegen:

Im Rahmen der Proteste gegen die Münchner Sicherheitskonferenz gibt es eine Auftakt- und eine Schlusskundgebung mit Vorprogramm. Der Auftakt beginnt am Stachus, der Abschluss endet am Marienplatz. Beide Plätze befinden sich im Zentrum der Stadt und sind sehr hoch frequentiert, sodass wir die Möglichkeit haben viele Menschen zu erreichen. Hierbei treten Künstler*innen, Musiker*innen und Redner*innen auf.

Seit 2016 umzingeln wir parallel die Konferenz. Hierbei geht es vor allem um die Symbolik. Der Demonstrationszug führt vom Stachus über den Maximiliansplatz und den Odeonsplatz zum Marienplatz. Zur gleichen Zeit soll sich eine Menschenkette durch die Fußgängerzone bilden. Dadurch entsteht die Umzingelung der Konferenz. So bieten wir den Teilnehmer*innen auch etwas Vielfältigkeit, denn bei der Ernsthaftigkeit des Themas unserer Demonstration, muss man den Teilnehmer*innen auch ein wenig Unterhaltung bieten können.

Menschenkette

Menschenkette

Seit 2016 umzingeln wir symbolisch die Konferenz im Bayerischen Hof. Der nördlich umlaufende Demonstrationszug führt vom Stachus über den Lenbach- und Maximiliansplatz, den Platz der Opfer des Nationalsozialismus und den Odeonsplatz zum Marienplatz. Zur gleichen Zeit bewegt sich südlich der Sperrzone eine Menschenkette durch die Fußgängerzone entlang der Neuhauser Straße und Kaufingerstraße ebenfalls zum Marienplatz, wo die Abschlusskundgebung stattfindet. Die parallel ablaufenden Aktionen ergeben zusammen die Umzingelung der Konferenz. Die Verschiedenartigkeit der Protestformen und die Vielfältigkeit der Kundgebungsmittel halten für jedes Anliegen und Bedürfnis etwas bereit: Bewegung und Verharren, Parolenskandieren und Diskussionen, Transparente-Tragen und Schilderhalten. Bei aller Ernsthaftigkeit des Themas ist für rege Kommunikation und Spaß unter den Teilnehmern gesorgt – sowie für lebhaften Austausch mit Passanten durch möglichst nahen Kontakt zur Bevölkerung.

Der Demonstrationszug führt über den Lenbachplatz, Platz der Opfer des Nationalsozialismus weiter zum Odeonsplatz und bis zum Ende am Marienplatz. Die Protestkette erstreckt sich weiterhin über die Neuhauser Straße, Kaufingerstraße bis hin zum Marienplatz.

Kundgebungen

Kundgebungen

Im Rahmen der Proteste gegen die Münchner Sicherheitskonferenz gibt es eine Auftakt- und eine Schlusskundgebung mit Vorprogramm. Der Auftakt beginnt am Stachus, der Abschluss endet am Marienplatz. Beide Plätze befinden sich im Zentrum der Stadt und sind sehr hoch frequentiert, sodass wir die Möglichkeit besitzen viele Menschen zu erreichen. Hierbei treten Künstler, Musiker und Redner auf. In der Vergangenheit hatten wir Persönlichkeiten wie Eugen Drewermann, Konstantin Wecker, Lisa Fitz, Reiner Braun, Claudia Haydt, Sevim Dagdelen, uvm. auf der Bühne.

Das Programm ist noch in der Entstehungsphase. Bitte schaut im Januar noch einmal vorbei.

Auftaktkundgebung (Stachus)

ab 12:30 Uhr: Vorprogramm
ab 13:00 Uhr: Wolfgang Blaschka (Moderation)

  • Walter Listl, Aktionsbündnis gegen die NATO-Sicherheitskonferenz

Protestkette und Demonstration

Schlußkundgebung (Marienplatz)

ab 14:30 Uhr: Soundcheck für Palo Santo (Vorprogramm)
ab 15:00 Uhr: Claus Schreer (Moderation)

  • Claus Schreer, Aktionsbündnis gegen die NATO-Sicherheitskonferenz